Die Methode Einkochen

 

Einkochen, Einwecken und Einmachen sind Synonyme füreinander, das Einlegen hingegen gehört nicht dazu. Mit der Methode Einkochen werden verschiedene Lebensmittel – früher hauptsächlich Gemüse und Obst – haltbar gemacht. Dabei wird bei Leig die komplette Mahlzeit mittels Hitze durchgegart, eingekocht und die Mikroorganismen abgetötet, welche die Nahrung verderben lassen würden. Dieser Zustand wird durch den völligen Luftabschluss (Vakuum) mit Hilfe von Gummiringen und Federklammern versiegelt und damit das Gericht haltbar gemacht.

Für das Einkochen wird das Gericht komplett zubereitet und insbesondere Fleisch, Eier und Molkereiprodukte auf 100 Grad durcherhitzt. Hierfür müssen die Einkochgläser steril sein. Im Anschluss werden die verschiedenen Komponenten in die Gläser eingefüllt. Nach dem Einfüllen werden die Gläser mit einem Gummiring und einen Glasdeckel verschlossen. Dieser wird während des Einkochvorgangs mit Metallbügeln zugehalten. Hierbei funktionieren Gummi und Deckel samt Draht als eine Art Überdrückventil. Während des Einkochvorgangs entweicht Luft und Wasserdampf aus dem Glas und beim Abkühlen verhindern Klammern und Gummiringe das Wiedereinströmen von Luft, sodass ein Vakuum entsteht und die Gläser auch nach dem Entfernen der Klammern verschlossen bleiben.